Ein rundum positives 2013

11.04.2014 22:38 von usv-halle.de

Eine positive wirtschaftliche Bilanz, sportlicher Erfolg af breiter Linie und steigende Mitgliederzahlen – auf der Delegiertenversammlung des USV Halle hat der Vorstandsvorsitzende Andreas Silbersack ein positives Fazit in der Entwicklung des Vereins gezogen. „Wir können auf ein rundum erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken“, erklärte er vor den etwas mehr als 60 Delegierten der 23 USV-Sektionen, die am Donnerstag Abend in das Sport- und Freizeitzentrum des USV Halle in der Frohen Zukunft gekommen waren. Anhand dieses Gebäudes, das der USV in den vergangenen acht Jahren mit großem Engagement aus einer Ruine in „ein Juwel unseres Vereines“ verwandelt hat und dessen Ausbau 2013 abgeschlossen werden konnte, entwickelte der Vorstandsvorsitzende die Pläne des USV für die Zukunft. Nicht nur, dass bei den Mitgliederzahlen die 3000er-Schallmauer erreicht werden soll (aktuell 2954 Mitglieder), auch das Thema eigene Sportstätten stehe auf der Tagesordnung. Andreas Silbersack zeigte den Delegierten und deren Gästen die Möglichkeiten auf, eine vereinseigene Dreifelderhalle mit 300 Sitzplätzen zu errichten. Ein erster Entwurf liegt bereits vor. „Die Sporthallensituation in der Stadt Halle ist in der Breite schlichtweg katastrophal. Allein wir als USV Halle bedienen 60 Sportstätten. Und machen wir uns nichts vor, die Kosten für deren Nutzung werden nicht sinken“, sagte der USV-Vorstandsvorsitzende. Deshalb sei es notwendig, eine vereins-eigene Sporthalle zu errichten. „Die Stadt Halle braucht solche Liegenschaften, die Stadt Halle braucht solche Partner, die den Mut haben, solch ein Projekt zu stemmen. Und auch das Land Sachsen-Anhalt hat Interesse an einer ausgewogenen Sporthallensituation im Land“, erklärte Andreas Silbersack diese „Vision Dreifelderhalle“. Bevor dieses Projekt jedoch in Angriff genommen werden kann, möchte der USV Halle endlich den seitens der Stadt bereits mehrfach zugesicherten Erbbaupachtvertrag über das Gelände in der Frohen Zukunft haben. „Den haben wir uns verdient, wir haben hier investiert, wir zeigen hier bürgerliches Engagement“, betonte der Vereins-Chef, dem es unerklärlich ist, wieso der Erbbaupachtvertrag trotz bestehender mündlicher Zusagen verschiedener Beigeordneter immer noch nicht auf dem Tisch des Vereins liege. „In diesem Jahr möchten wir ihn aber haben“, fand Andreas Silbersack deutliche Worte.

Im Zuge der Sporthallen-Diskussion habe der USV Halle zudem eingehend geprüft, ob die Übernahme der Sporthalle Burgstraße für den Verein eine Option darstellen würde. „Wir lassen die Hände davon. Das wirtschaftliche Risiko ist zu groß. Das wäre ein Fass ohne Boden“, so Andreas Silbersack, der sich aber dafür aussprach, die seitens der Stadt angedachte Schließung der Sporthalle zum 1.7.2014 noch einmal zu prüfen und eine weitere Nutzung zu ermöglichen. „Sonst drohen Engpässe bei unseren Sportlern“, sagte Andreas Silbersack und verwies auf die erfolgreichen Basketballer der USV Halle Rhinos, deren Entwicklung in den vergangenen Jahren beispielhaft sei. Gleiches gelte auch für die USV Halle Rovers, die Rugbyabteilung des Vereins, die beispielsweise die erste Frauen-Rugby-Mannschaft Sachsen-Anhalts ins Leben rufen konnte.

Neue Perspektiven zeichnen sich zudem für die Abteilung Handball des USV ab. Die USV Halle Huskies haben Ende 2013 die komplette Nachwuchsabteilung des insolventen HC Einheit Halle übernommen und damit vor dem Aus bewahrt, im Sommer 2014 sollen auch die beiden Männermannschaft des HC Einheit zum USV wechseln. Damit eröffnen sich für den Handball im USV, den leistungsorientierte halleschen Männerhandball speziell und den gesamten Verein USV Halle neue sportliche Perspektiven. Andreas Silbersack machte in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich, dass der USV Halle bei der Realisierung seiner Vorhaben seine strengen und klaren finanziellen Regeln absolut beachten werde. Das sei oberstes Gebot und ein Geheimnis des Erfolges des Vereins, der sich zum Vorzeigeobjekt in der Stadt Halle und in Sachsen-Anhalt entwickelt habe.

Ehrung für die Öffentlichkeitsarbeit in der Sektion.

Gustav-Adolf „Täve“ Schur, Prof. Dr. Jochen Bartmuß, Henry Felgner, Andreas Silbersack

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