USV-Sieben beginnt die heiße Phase der Saisonvorbereitung

18.08.2010 16:41 von admin

Nach sechs Wochen Kondition bolzen fliegt bei den Bezirksliga-Handballern des USV Halle seit knapp 14 Tagen wieder Ball. Das Team des Trainerduos Thomas Schmidt/Burkhard Rensch bereitet sich intensiv auf die am 4. September beginnende Saison vor. Es soll die letzte in der Bezirksliga werden, der Vorjahresdritte arbeitet auf das große Ziel Aufstieg hin.

 

Bis dahin ist es noch ein weiter und mitunter auch beschwerlicher Weg, dessen Anfang das Testspiel gegen den Verbandsligisten HC Einheit Halle II am Donnerstag (19.8./20 Uhr, Sporthalle Südstadt) markiert. Am kommenden Sonnabend (21.8.) folgt dann das eigene Turnier um den Sommerpokal (14 Uhr/Uni-Sporthalle), wo mit der SG Kühnau aus Dessau-Roßlau ein weiterer Verbandsligist seine Visitenkarte abgeben wird. Weiterhin nehmen noch der USV Halle II (Bezirksliga) und der Hallesche SC 96 (Kreisliga) am zum neunten mal stattfindenden Sommerpokal teil. „Ergebnisse und Platzierung interessieren mich da erst an zweiter Stelle. Testspiel und Turnier sind für uns Standortbestimmungen, wo wir sehen können, wer sich für den Stammsechser anbietet“, erklärt Thomas Schmidt.

 

Der Konkurrenzkampf im insgesamt 18 Spieler zählenden Kader des USV ist groß, und wurde über den Sommer weiter angeheizt. Mit Stefan Lallecke (Landsberg) und Chris Tannhäuser (Genthin) holte der USV für den Rückraum zwei Verbandsliga-erfahrene Akteure. Tannhäuser ist momentan zwar wegen eines während der Vorbereitung erlittenen Bänderisses im Fuß nicht einsatzfährig, dafür wird aber Lallecke am Sonnabend erstmals im USV-Trikot zu sehen sein. „Es ist seine Feuertaufe. Ich erwarte von ihm Übersicht, Führungsqualität und neue Impulse. In brenzligen Situationen muss er die erforderliche Ruhe auf dem Parkett ausstrahlen“, betont Schmidt, der den 30-Jährigen auf Halblinks und als Regisseur auf Mitte einsetzen will. Er hofft zudem, dass Lallecke den einen oder anderen Teamkollegen zusätzlich positiv beeinflussen kann, damit dieser „noch mehr leistet als bisher. Den Konkurrenzkampf weiter anstacheln“, nennt Schmidt das, verweist aber auch darauf, dass Lallecke „wie alle anderen auch nicht automatisch gesetzt ist. Alle haben die gleichen Chancen“.

Zurück